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In Europa tobt wieder Schlacht zwischen Politik und Wirtschaft

Von Richard Barley

LONDON (Dow Jones)--Anleger in Europa sorgten sich im Vorjahr noch vorrangig um politische Risiken. Diese verpufften dann auf einen Schlag und es kam zu einem unerwartet starken Wirtschaftswachstum. In diesem Jahr könnte es genau andersherum sein, was die Märkte vor Herausforderungen stellt.

Italienische Wertpapiere kamen diese Woche aus Angst vor der Bildung einer Anti-Establishment-Regierung gehörig unter die Räder. Die Befürchtung: Die neue Regierung könnte einen Kollisionskurs gegen Brüssel fahren, das einen eher konventionellen Ansatz bei Staatsausgaben und Schuldenmachen verfolgt. Die Lücke zwischen zehnjährigen italienischen und Bundesanleihen kletterte deswegen bereits auf 1,5 Prozentpunkte, so hoch wie seit Januar nicht mehr.

Reformen in der Eurozone weiter entfernt denn je 
 

Das markiert einen Weckruf für die Märkte, die seltsam ruhig auf die politischen Risiken am Tiber reagiert hatten. Diese Ruhe steht auch in scharfem Kontrast zur Stimmung im Mai vor einem Jahr, als die Wahl von Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten half, erhebliche Ängste vor einer durch Europa schwappenden populistischen Welle abzubauen. Hoffnungen auf Reformen im Euroraum dank Macrons Wahl verblassten in der Zwischenzeit, aber sie könnten sich noch stärker eintrüben, wenn Italiens Beispiel Schule macht.

Hoffnung auf nur kurze Durststrecke 
 

Derweil hat sich das starke Wirtschaftswachstum, das die Märkte 2017 so befeuert hatte, abgeschwächt. Im ersten Quartal reduzierte sich das Wirtschaftswachstum im Euroraum aufs Jahr gerechnet auf 1,6 Prozent. Zu allem Übel hat es sich in der bisherigen Konjunkturlokomotive Deutschland glatt halbiert.

Die These bleibt bestehen, dass es sich nur um eine kurze Durststrecke handelt. Doch die Wirtschaftsdaten müssen das erst noch untermauern. Der Economic-Surprise-Index der Citigroup verharrt tief im negativen Bereich. Das könnte für Europa eine Rückkehr in gewohntes Terrain bedeuten. Die Wirtschaft muss sich dieses Jahr im Prinzip fast selbstverständlich gegenüber 2017 abkühlen. Ein höheres Wirtschaftswachstum würde lediglich die grundlegenden Probleme der Eurozone kaschieren. Für den Moment folgt daraus für die Anleger ein umso unsicheres und weniger komfortables Umfeld.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/smh

(END) Dow Jones Newswires

May 18, 2018 04:06 ET (08:06 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
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