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Börse-Intern
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Konsolidierung als Gradmesser für den Markt

Man muss jetzt ein wenig aufpassen, der Dow Jones ist erst einmal an dem wichtigen Winderstand, seinem bisherigen Jahreshoch, abgeprallt:



Damit besteht nun die Möglichkeit, dass er seine Seitwärtsbewegung fortsetzt, sprich, noch einmal an, beziehungsweise unter die 10.000-Punkte-Marke fällt! Noch ist allerdings nichts entschieden, aber es gibt so einige charttechnische Hinweise in diesem Chart, die mir nicht gefallen.

So bildete sich an dem Widerstand eine Art "Shooting Star". Das ist eine Kerze mit kleinem Körper und langem Docht nach oben (siehe Ausschnittvergrößerung). Diese bilden sich gerne an wichtigen Widerständen und sind häufig ein Hinweis auf eine kurzfristige Trendumkehr.

Schaut man sich allerdings den langen, kaum von einer Konsolidierung getrübten Anstieg bis zu diesem Jahreshoch an, wäre eine Konsolidierung alles andere als verwunderlich. Der Dow Jones ist an dieser Stelle zurzeit einfach überkauft. Nach einem solchen Anstieg ist die Kraft der Bullen natürlich etwas erschöpft. Es kann also sein, dass diese erst einmal Luft holen müssen.

Euro-Stoxx-50 mit Fehlsignal?

Auffällig ist, dass auch der Euro-Stoxx-50 seinen Ausbruch über das Augusthoch nicht fortsetzen konnte:

Er ist wieder unter das Augusthoch bei 2.487 Punkten gefallen. Auch das ist ein Warnsignal. Allerdings befindet sich der Euro-Stoxx-50 natürlich immer noch in einem breiten Aufwärtstrendkanal, und dieses Hoch ist nicht allzu markant.

Dollar zeigt Stärke

Und auch im Euro/Dollar hat sich der Ausbruch nicht bestätigt:



Wir sehen hier, dass der Ausbruch aus dem blauen Rechteck nicht, wie eigentlich erwartet, zu einem weiteren Anstieg an die rote Abwärtstrendlinie geführt hat. Auch hier bildete sich ein Fehlsignal. Jetzt kann der Euro durchaus auch wieder auf 1,35 Dollar zurückfallen.

Da, wie hier in den letzten Tagen beschrieben, die amerikanischen Indizes als Leitbörse zurzeit eine hohe Korrelation zur Dollarentwicklung aufweisen, kann diese Entwicklung, also der stärkere Dollar, auch zu einer Belastung der US-Indizes führen.

Fazit

Wir sehen in einigen Indizes Warnsignale (siehe auch den DAX-Chart im Steffens Daily von gestern). Allerdings wäre eine Konsolidierung nach dem rabiaten Anstieg der letzten Wochen durchaus normal und gesund. Trotzdem sollten Sie, gerade auch aufgrund der Situation im Dow Jones, jetzt besonders wachsam werden. Sollten sich nun auch noch in diesen Indizes Topformationen ausbilden, wird es kritisch.

Allerdings wird diese Konsolidierung auch wieder Aufschluss darüber geben, wie hoch der Performancedruck der institutionellen Anleger ist. Das heißt, je früher diese Konsolidierung wieder hochgekauft wird, desto höher ist der Anlagedruck und desto wahrscheinlicher ist eine dynamische Fortsetzung des Aufwärtstrends. Konsolidierungen sind grundsätzlich ein guter Gradmesser für die Situation an den Märkten.

Viele Grüße

Jochen Steffens

© 2010 Börse-Intern
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