DJ K+S will ein Kalibergwerk in Siegfried-Giesen wiederbeleben
FRANKFURT (Dow Jones)--Die K+S AG prüft derzeit für das seit 1987 geschlossene und seither innerhalb der Unternehmensgruppe als Reservebergwerk geführte Kalibergwerk Siegfried-Giesen (Niedersachsen) die geologischen, technischen und wirtschaftlichen Aspekte einer möglichen Wiederaufnahme der Förderung. Das geht aus einer Präsentationsunterlage hervor, die K+S-Vorstandsmitglied Joachim Felker an diesem Mittwoch bei einem Capital Markets Day des Unternehmens vorlegte. Derzeit werde eine Machbarkeitsstudie erstellt, hieß es. Für diese Machbarkeitsstudie sei ein Projektteam eingesetzt worden, das die Ergebnisse seiner Arbeit voraussichtlich im 2. Halbjahr 2011 vorlegen werde, erläuterte ein Unternehmenssprecher.
Darüber hinaus ist K+S mit dem Bund weiter in Kontakt, ein Anfang der neunziger Jahre stillgelegtes Bergwerk in Roßleben an der Landesgrenze von Thüringen und Sachsen-Anhalt zu übernehmen. Bisher haben die Preisvorstellungen von Bund und K+S dem Vernehmen nach aber weit auseinandergelegen.
Webseite: www.k-plus-s.de -Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires +49 (0)69 29725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/sha
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December 08, 2010 08:56 ET (13:56 GMT)
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