IVG stellt für die Jahre 2011 und 2012 ein leicht positives Konzernergebnis in Aussicht, in der Höhe wird es allerdings unter den 23,2 Millionen Euro bleiben, die die IVG für 2010 ausweist. Konzentrieren will sich der Immobilienkonzern in nächster Zeit auf die finanzielle Gesundung. Neben der Senkung der Schulden wird es dabei um eine Verlängerung und Restrukturierung der Bankverbindlichkeiten gehen. 2010 sind die Finanzschulden des Konzerns noch weiter angestiegen. Sie beliefen sich auf 5,29 Milliarden Euro nach 5,25 Milliarden Euro im Vorjahr. Zum ersten Mal berichtete IVG auch Viertquartalszahlen. Das Schlussquartal konnte demnach nur 19,1 Millionen Euro zum Anstieg des EBIT im Gesamtjahr beitragen. Insgesamt kletterte das EBIT 2010 auf 256,2 Millionen Euro. Das Konzernergebnis im vierten Quartal lag bei -23,3 Millionen Euro. Dies liege allerdings daran, dass das Großprojekt Squaire am Frankfurter Flughafen auf Grund eines einmaligen crossover-runs mit rund 37 Millionen Euro Wertänderung negativer Natur zugeschlagen habe, so Dr. Schäfers.
Gerade das Investment in das große Immobilienportfolio IVGs von 4,3 Milliarden, 80 Prozent davon in Deutschland, daneben das Infrastrukturgeschäft der Cavernen und der Schwerpunkt zum Schuldenabbau, das Früchte trage, sollten die Anleger ansprechen. Mit einem Kurs von 6 Euro bei einem NAV von 10 Euro, biete die Aktie noch deutliches Potenzial nach oben, so der CFO von IVG Dr. Schäfers. ![]()
