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Dow Jones News
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DER AKTIONÄR Oneline Tipp des Tages: Jetzt gilt's!

Die Aktionäre der Wige Media (WKN A1E MG5) hatten zuletzt wenig Grund zur 
Freude. Hohe Abschreibungen und rote Zahlen haben den Kurs des 
Medienunternehmens deutlich unter Druck gesetzt. Doch es gibt Licht am Ende 
des Tunnels. Der Vorstand hat die Zeichen der Zeit erkannt und will bestückt 
mit frischem Kapital die Ärmel hochkrempeln und das Ruder wieder 
herumreißen. 
Wige Media konnte in den ersten neun Monaten 2012 dank anhaltender Dynamik 
im Neugeschäft den Umsatz deutlich steigern. Aufgrund von Einmalbelastungen 
musste das Medienunternehmen jedoch einen Nettoverlust ausweisen. Die 
Werbefilmgesellschaft Mood & Motion musste komplett abgeschrieben werden, da 
die Integration misslungenen ist. Auch im Gesamtjahr dürften unter dem 
Strich roten Zahlen stehen. Bei einem Umsatz von 41 Millionen Euro (Vorjahr: 
34 Millionen Euro) ist mit einem Verlust je Aktie in Höhe von 0,12 Euro zu 
rechnen. Mit den ebenfalls vorgenommenen Rückstellungen für umgesetzte 
Personalmaßnahmen, um Kosten zu sparen wurde das Management deutlich 
ausgedünnt, sollte damit das Gröbste hinter den Kölnern liegen. 
Hohe Margen 
Im Gespräch mit dem AKTIONÄR machte Vorstand Stefan Eishold deutlich, dass 
man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe und nun mit einer gut 
gefüllten Auftragspipeline mit einer Politik der kleinen Schritte nachhaltig 
zurück in die schwarzen Zahlen kommen wolle. Insbesondere die Erweiterung 
des Geschäftsmodells auf industrielle Kundschaft sorgt für Fantasie. Das 
Neugeschäft in diesem Bereich Vision, der die Geschäftsfelder Marketing und 
Sponsoring umfasst, summierte sich im abgelaufenen Jahr bereits auf zehn 
Millionen Euro. Besonders erfreulich: Die hohe Ertragskraft. Die 
EBITDA-Margen liegen hier bei rund 30 Prozent. Die anderen Bereiche kommen 
nur auf fünf bis zehn Prozent. Da zuletzt auch nahezu alle Verträge im 
Motorsportbereich (Formel1, DTM) verlängert wurden, sieht sich der Vorstand 
auf Kurs, im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Um die 
Gewinn und Verlustrechnung in Zukunft spürbar zu entlasten, soll zudem die 
für das weitere Wachstum notwendige neue Technik nicht mehr teuer gemietet, 
sondern günstig abgeschrieben werden. 
Frisches Kapital 
Das dafür nötige Kleingeld will die Gesellschaft über eine Kapitalerhöhung 
einspielen. Das Grundkapital soll durch Ausgabe von bis zu 2,874 Millionen 
neuen Inhaberaktien gegen Bareinlagen um bis zu 2,874 Millionen Euro erhöht 
werden. Der Bezugspreis wurde mit 1,20 Euro pro Aktie festgesetzt. Die 
Bruttoerlöse werden mit 3,44 Millionen Euro beziffert und sollen offiziell 
"der Stärkung der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft sowie der Finanzierung 
des weiteren organischen Wachstums dienen". Die neuen Aktien werden in einem 
Bezugsrechtsverhältnis von 2:1 angeboten. 
 
Optimistische Analysten 
Die Analysten der DZ Bank sehen nach dem jüngsten Kursrückgang eine günstige 
Einstiegsgelegenheit. "Wir sind weiterhin der Überzeugung, dass das 
Business-Model von Wige Media tragfähig und profitabel sein kann. Der 
adjustierte Fair Value je Aktie sinkt auf 2,20 Euro je Aktie", heißt es in 
einer aktuellen Studie. Sie prognostizieren für das laufende Jahr einen 
Umatz von 46,5 Millionen Euro sowie einen Gewinn je Aktie von 0,09 Euro. 
Daraus resultiert ein KGV von 14. 
Chance auf Kurserholung 
Im Anschluss an eine erfolgreiche Kapitalerhöhung, sollte die Aktie 
zumindest einen Teil der Kursabschläge wieder wettmachen können. 
Risikofreudige Anleger können mit Limit 1,27 Euro eine erste Position 
aufbauen. 
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet 
unter www.deraktionaer.de 
 
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum 
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS 
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 12, 2013 14:34 ET (19:34 GMT)

© 2013 Dow Jones News
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