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ESPOO (dpa-AFX) - Der angeschlagene finnische Handyhersteller
Nokia
Der Handyabsatz blieb mit knapp 62 Millionen ebenfalls deutlich hinter den Prognosen der Experten zurück. Dank eines rigiden Sparprogramms konnte Nokia den Verlust aber eindämmen. Nach 928 Millionen Euro vor einem Jahr lag der Fehlbetrag nur noch bei 272 Millionen Euro.
EINFACH-HANDYS BRECHEN EIN
Mit den neuen Smartphones der Lumia-Reihe kommt Nokia voran - nur eben langsam. Der Absatz mit den Lumia-Telefonen, allen voran mit den Modellen 820 und 920, wuchs im Vergleich zum Vorquartal um über ein Viertel auf 5,6 Millionen Geräte. Im laufenden Vierteljahr soll der Absatz mit dem Start neuer günstigerer Modelle noch stärker zulegen, hieß es. Damit dürfte Nokia mehr als sieben Millionen Lumia-Geräte verkaufen. Verglichen mit Apple und Samsung wäre das immer noch eine vernachlässigbare Größe. Zudem sinkt der Durchschnittspreis der Telefone weiter. Er lag zuletzt nur noch 47 Euro.
Beim zweiten wichtigen Standbein - den einfachen Handys - bekommt Nokia hingegen mit voller Wucht den Wandel des Geschäfts zu spüren. Auch in Entwicklungsländern machen sich inzwischen Computer-Handys breit. Der Absatz einfacher Handys stürzte dagegen im Vergleich zum Vorquartal um 30 Prozent auf 55,8 Millionen Geräte ab. Der durchschnittliche Verkaufspreis in dieser Produktklasse sank von 33 auf 28 Euro.
GRAUEN BEGANN MIT START DES IPHONES
Die einfachen Handys brachten Nokia immer noch einen operativen
Gewinn von 88 Millionen Euro ein, während der Konzern im
Smartphone-Geschäft 188 Millionen Euro verlor. Der Netzwerkausrüster
Nokia Siemens Networks
Das Grauen begann mit dem Start des iPhones von Apple
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