Von Tess Stynes
Dieses Jahr dürften weltweit mehr als 1 Milliarde Smartphones verkauft werden. Der Marktforscher International Data Corp (IDC) prognostiziert ein Wachstum von 40 Prozent für 2013 im Vergleich zum Vorjahr. Die Gründe dafür sieht IDC in der stärkeren Nachfrage aus Schwellenländern, den höheren Subventionen seitens der Mobilfunkkonzerne und dem breiteren Angebot. Denn mittlerweile haben viele Hersteller günstige Smartphones im Programm, die mitunter für weniger als 200 US-Dollar zu haben sind.
Den Prognosen von IDC zufolge ist die Milliarde längst nicht die Grenze. So erwarten die Marktforscher bis 2017 einen Absatz von rund 1,7 Milliarden Stück. "Das Smartphone ist nicht mehr das hochinnovative Kommunikationswerkzeug, das es mal war, sondern es ist ein wichtiger Bestandteil im täglichen Leben von Milliarden von Kunden geworden", sagte Ramom Llamas, bei IDC für die Mobiltelefon-Marktforschung verantwortlich.
Unter den Betriebssystemen würden auch weiterhin Googles Android und Apples iOS klar den Markt dominieren, sagte Llamas. Es müsse sich zeigen, was aus Windows von Microsoft und Blackberry werden wird. Microsoft hatte am Dienstag die Übernahme des Handygeschäfts von Nokia angekündigt.
Die höhere Wachstumserwartung bei Smartphones hat dazu geführt, dass IDC jüngst die Prognose für den weltweiten Tablet-Absatz für dieses Jahr leicht zurückgenommen hat. Die Marktforscher verwiesen auf die stärkere Konkurrenz durch größere Smartphones und die Aussicht auf neue Produkte.
Der weltweite Markt für Mobiltelefone werde dieses Jahr insgesamt um 7,3 Prozent wachsen nach einem moderaten Plus von 1,2 Prozent im vergangenen Jahr, hieß es weiter von IDC. Bislang waren die Marktforscher von 5,8 Prozent ausgegangen. Der gesamte Mobiltelefon-Absatz werde sich 2013 auf 1,8 Milliarden Stück erhöhen, und 2017 auf mehr als 2,3 Milliarden.
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September 04, 2013 11:22 ET (15:22 GMT)
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