Die ehemalige BayernLB-Tochter Hypo Alpe Adria (HGAA) hat am Freitag erneut eine Finanzspritze vom österreichischen Staat erhalten. 250 Millionen Euro schoss die Alpenrepublik der maroden Kärntner Bank in einer ersten Tranche zu. Das teilte die Bank am Freitag mit. Insgesamt braucht das notverstaatlichte Institut bis Jahresende 1,05 Milliarden Euro an frischem Kapital. Eine Kapitalspritze von 700 Millionen Euro war in diesem Jahr bereits nötig gewesen, um die gesetzlichen Mindestkapitalerfordernisse der Halbjahresbilanz zu erfüllen.
Die Bayerische Landesbank hatte die HGAA 2007 gekauft und 2009 nach Milliardenverlusten an Österreich zurückgegeben. Dort wurde sie notverstaatlicht. Vor dem Münchner Landgericht streiten sich die Banken derzeit um die Rückzahlung von Milliardenkrediten, die die BayernLB der HGAA einst gegeben hatte./saw/DP/stw
AXC0212 2013-11-29/16:42
