Die Ölpreise haben am Freitag keine klare Richtung gefunden. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am späten Nachmittag 106,53 US-Dollar. Das waren 46 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg hingegen um 26 Cent auf 97,26 Dollar.
Im frühen Handel konnten noch beide Ölpreise leicht zulegen und Beobachter sprachen von einer Gegenbewegung nach jüngsten Kursverlusten. Bereits im Verlauf des Vormittags habe sich aber gezeigt, dass der zuletzt kräftige Anstieg der US-Rohölreserven weiter für Verkaufsdruck sorge. Enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone lieferten hingegen keine nennenswerten Impulse für den Handel mit Rohöl.
Ebenfalls schwache Konjunkturdaten aus den USA sorgten am Nachmittag nur zeitweise für leichte Preisschwankungen am Ölmarkt. Im Verlauf zeigte sich schnell, dass ein unerwartet starker Rückgang des Konsumklimas der Universität von Michigan dem Handel keine neue Richtung geben konnte.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel zuletzt weitere zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 105,57 Dollar. Das waren 77 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jha/
AXC0195 2013-10-25/17:44
