In dieser Ausgabe von DAF Spezial wird ein Fazit zum Aktienjahr 2013 gezogen. Im Interview wird über das Thema Börse im Allgemeinen diskutiert, aber auch über den Gewinner und den Verlierer in den zurückliegenden Monaten. Zudem gab es einen Geheimtipp, für den die Sterne auch im Jahr 2014 gut stehen könnten.
Markus Bussler sagt, dass man für das Thema Börse eine gewisse Passion mitbringen muss: "Man atmet die Börse und sie ist nicht trocken, sondern Leidenschaft. Ein bißchen Leiden gehört ebenfalls dazu." Für ihn war Tesla Motors der Top-Performer im Jahr 2013. Dabei handle es sich um eine unglaubliche Comeback-Story im Bereich der Elektromobilität. Laut Bussler hätten viele Autohersteller in der Vergangenheit nur große Reden gehalten, wenn es um dieses Thema ging, aber keine Taten folgen lassen. "Und dann kommt auf einmal Tesla und produziert Autos, die zum Lifestyle-Produkt werden", so Bussler.
Den größten Verlierer sieht der Experte in K+S: "Hier war die Situation komplizierter. Die Nachfrage nach Kali lässt etwas nach, was auch mit den Preisen für Soja, Weizen und Mais zu tun hat. Wenn die Preise nach unten gehen, dass sind die Bauern allgemein nicht mehr bereit so viel in Dünger zu investieren. Das hat die Absatzmengen bei K+S etwas gedrückt. Dann kam aber der große Bruch, als in Russland sowie Weißrussland Uralkali und Belarus Kali, die eine Vertriebsallianz gebildet hatten, gesagt haben, dass sie nicht mehr miteinander können. Damit hat die Anbieterseite an Macht verloren und dann sind die Preise ins Rutschen geraten. K+S hat das Problem, dass sie hohe Produktionskosten haben und das hat sich absolut negativ ausgewirkt."
Der Hidden Champion bzw. Geheimtipp im Jahr 2013 ist für ihn Heidelberger Druck. Das Unternehmen konnte die Wende schaffen, indem man Restrukturierungsmaßnahmen einleitete und zahlreiche Mitarbeiter vor die Tür setzte. "Das sind die Schattenseiten der Börse, weil man ein Unternehmen feiert, dass Entlassungen vornimmt. Es ging aber nicht anders und musste getan werden. Jetzt schafft man es mit weniger Umsatz wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen", so das Fazit von Bussler.
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Den größten Verlierer sieht der Experte in K+S: "Hier war die Situation komplizierter. Die Nachfrage nach Kali lässt etwas nach, was auch mit den Preisen für Soja, Weizen und Mais zu tun hat. Wenn die Preise nach unten gehen, dass sind die Bauern allgemein nicht mehr bereit so viel in Dünger zu investieren. Das hat die Absatzmengen bei K+S etwas gedrückt. Dann kam aber der große Bruch, als in Russland sowie Weißrussland Uralkali und Belarus Kali, die eine Vertriebsallianz gebildet hatten, gesagt haben, dass sie nicht mehr miteinander können. Damit hat die Anbieterseite an Macht verloren und dann sind die Preise ins Rutschen geraten. K+S hat das Problem, dass sie hohe Produktionskosten haben und das hat sich absolut negativ ausgewirkt."
Der Hidden Champion bzw. Geheimtipp im Jahr 2013 ist für ihn Heidelberger Druck. Das Unternehmen konnte die Wende schaffen, indem man Restrukturierungsmaßnahmen einleitete und zahlreiche Mitarbeiter vor die Tür setzte. "Das sind die Schattenseiten der Börse, weil man ein Unternehmen feiert, dass Entlassungen vornimmt. Es ging aber nicht anders und musste getan werden. Jetzt schafft man es mit weniger Umsatz wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen", so das Fazit von Bussler.
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