Von Eric Morath
WASHINGTON--Die US-Verbraucher haben sich im Juli mit ihren Ausgaben sehr zurückgehalten. Verglichen mit dem Vormonat gaben sie 0,1 Prozent weniger Geld aus, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. Für Juni wurde das Plus von 0,4 Prozent bestätigt. Die Vorsicht der Konsumenten könnte die Wirtschaft im zweiten Halbjahr bremsen.
Für die Einkommen meldete das Ministerium einen Anstieg von 0,3 Prozent. Hier hatten Volkswirte im Vorfeld eine Zunahme um 0,3 Prozent erwartet. Das zunächst für Juni gemeldete Plus von 0,4 Prozent wurde auf einen Zuwachs von 0,5 Prozent revidiert.
Angesichts der sinkenden Ausgaben und der wachsenden Einkommen stieg die Sparquote der privaten Haushalte. Sie erhöhte sich auf 5,7 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 5,4 Prozent gelegen hatte.
Das von der US-Notenbank favorisierte Preismaß, der Kernindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) ohne die Komponenten Nahrung und Energie, stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Auf Jahressicht erhöhte sich der Index um 1,5 Prozent.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/DJN/apo/kla
(END) Dow Jones Newswires
August 29, 2014 08:43 ET (12:43 GMT)
Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
