Hannover - Nachdem die EZB ihre Geldpolitik im Juni noch expansiver ausgerichtet hat - und damit den Erwartungen der Finanzmärkte entsprechen konnte - rechnen die Analysten der Nord LB in den kommenden Monaten nicht mit weiteren Maßnahmen der Notenbanker in Frankfurt.Aktuelle Kommentare von EZB-Chef Mario Draghi würden nach Auffassung der Analysten in diese Richtung deuten. Er habe hinsichtlich der weiteren Geldpolitik der EZB auf den Inflationsausblick in der EWWU verwiesen. Sollten sich weitere Hinweise auf zu niedrige Inflationsraten im Euroland beobachten lassen, wäre ein unter Umständen sogar massives Ankaufprogramm für Wertpapiere die Antwort der Zentralbank am Main. Draghi habe zu bedenken gegeben, dass eine quantitative Lockerung nicht nur über Käufe von Staatsanleihen, sondern auch mittels des Erwerbs von Krediten durch die Notenbank erfolgen könne; dies müsse aber erst dann diskutiert werden, wenn der Zeitpunkt für entsprechende Maßnahmen gekommen sei.Den vollständigen Artikel lesen ...
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