Der Euro
Starke Impulse durch Konjunkturdaten gab es zum Wochenstart nicht. Schwache Zahlen zur Industrieproduktion im Euroraum blieben ohne große Wirkung, weil die nationalen Daten bereits bekannt waren. Zumindest etwas profitierte der Euro von der guten Stimmung an den europäischen Börsen. Die Nervosität der Anleger von vergangener Woche, als Sorgen um die portugiesische Bank Banco Espirito Santo in ganz Europa zu spüren gewesen waren, sei vermutlich ein Ausreißer ohne große Ansteckungsgefahren gewesen, meinen Experten der italienischen Großbank Unicredit.
Nach wie vor dominierten die Zentralbanken das Marktgeschehen, hieß es in einem Kommentar des Bankhauses Metzler. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi bekräftige zum Wochenauftakt vor dem Europäischen Parlament erneut die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen eine flaue Wirtschaft und eine zu niedrige Inflation. Im Wochenverlauf werden sich weitere Top-Notenbanker zu Wort melden: Janet Yellen, Vorsitzende der US-Notenbank Fed, und Mark Carney, Chef der Bank of England. In Asien wird sich Notenbankchef Haruhiko Kuroda nach der Sitzung der Bank of Japan der Presse stellen. Es wird allgemein erwartet, dass die Zentralbanken ihren lockeren Kurs fortsetzen./mis/he
AXC0180 2014-07-14/20:58
