Der Eurokurs
Die US-Notenbank hatte am Mittwoch keine Signale für eine baldige Leitzinsanhebung gegeben. In ihrem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll (Minutes) hatte sie vor den Folgen einer Abschwächung der Weltkonjunktur auf die US-Wirtschaft gewarnt. Einige Mitglieder verwiesen zudem auf mögliche Belastungen für die Exportwirtschaft durch den gestiegenen Dollarkurs.
"Die Aussagen hatten den Dollar zunächst merklich unter Druck gebracht", sagte Stephan Rieke Devisenexperte von der BHF-Bank. Die Reaktion auf die Minutes sei jedoch etwas übertrieben gewesen. Schließlich hätten die Fed-Mitglieder auch auf die gute Lage der US-Wirtschaft verwiesen. Im Nachmittagshandel geriet der Euro dann auch wieder unter Druck. Die deutlich gesunkenen deutschen Exporte hätten am Markt kaum eine Rolle gespielt, sagte Rieke. Bereits zuvor hätten eine Reihe von Konjunkturdaten eine Abschwächung signalisiert.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse
für einen Euro auf 0,78750 (0,78700) britische Pfund
ISIN EU0009652759
AXC0194 2014-10-09/17:17
