Die Wiener Börse hat am Mittwoch knapp
behauptet geschlossen. Der ATX
Ein negativer Impuls kam aus den USA: Denn in der weltgrößten Volkswirtschaft wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2014 nur um 0,1 Prozent, während Volkswirte mit einem Plus von 1,2 Prozent gerechnet hatten. Analysten machten dafür unter anderem den strengen Winter in den USA verantwortlich.
Leicht erholt hat sich die Teuerungsrate in der Eurozone, jedoch etwas weniger als erwartet. Die Inflation stieg im April auf 0,7 Prozent an, nachdem sie im März nur 0,5 Prozent betragen hatte. Beobachter sehen damit die Befürchtung einer Deflationsspirale in der Währungsunion vorerst nicht gerechtfertigt und erwarten in naher Zukunft keine geldpolitischen Lockerungen der Europäischen Zentralbank (EZB).
An der Wiener Börse hat unterdessen die Berichtssaison begonnen,
den Anfang machten heute Erste Group
Ebenso keinen Profit aus dem vorgelegten Zahlenwerk konnten die Titel der Strabag ziehen, die mit minus 1,56 Prozent auf 20,15 Euro aus dem Handel gingen. Dabei hat der Baukonzern seinen Konzerngewinn im Geschäftsjahr 2013 von 60,63 auf 113,56 Millionen fast verdoppelt. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte um 26 Prozent auf 261,6 Millionen Euro zu. Der Anspruch, zur Nummer Eins in Europa zu werden, indem die Strabag zur Nummer Eins in Russland werde, "ist zur Zeit weniger denn je zu realisieren", stellte Konzernchef Thomas Birtel klar.
Lenzing wurden am Berichtstag ex Dividende gehandelt, um den
Abschlag bereinigt tendierten die Papiere ein halbes Prozent höher
bei 46,00 Euro. Zu den größten Gewinnern zählten unterdessen Do & Co
(plus 1,54 Prozent auf 42,14 Euro) und Voestalpine
AXC0360 2014-04-30/18:51
