Trotz erheblicher Probleme in einigen
Geschäftsbereichen hält die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank ist nach Worten Jains damit die einzige Universalbank in Europa mit internationaler Bedeutung. Dass die Bank daran festhält, sei auch der ausdrückliche Wunsch von Aufsichtsbehörden, Politikern und Kunden. Die Deutsche Bank hatte zuletzt neben der Verschärfung der Regeln für Banken und erheblichen Kosten für Rechtsstreitigkeiten auch mit Gegenwind im Tagesgeschäft zu kämpfen. So liefen die Geschäfte im vor der Finanzkrise so starken Investmentbanking zuletzt deutlich schlechter. Hinzu kamen die niedrigen Zinsen, die auf die Gewinne im Privatkundengeschäft und im Bereich Zahlungsabwicklung drücken.
Ein klares Bekenntnis legte Jain zum in den vergangenen Quartalen enttäuschenden Anleihegeschäft ab. "Wir erwarten langfristig eine große Nachfrage." Der Bedarf sei da. Das gelte gerade für Europa, wo Unternehmen immer noch deutlich weniger auf solche Papiere zur Refinanzierung setzen als in den Vereinigten Staaten. Zudem lief der Handel mit Zinstiteln wegen der ultralockeren Geldpolitik in den USA schleppend. Jain betonte, dass er hier mit einer Trendwende rechnet, sobald in den USA die Leitzinsen wieder ansteigen.
Viele Konkurrenten ziehen sich dagegen aus diesem Bereich
bereits zurück oder schrumpfen die Sparte. Sie gilt ihnen als zu
kapitalintensiv und damit zu teuer. Zudem sind die Renditen eher
gering. Die Deutsche Bank wiederum will vom Rückzug der Rivalen wie
UBS oder Royal Bank of Scotland (RBS)
ISIN DE0005140008
AXC0072 2014-05-19/11:03
