Hannover - Die US-Notenbanker werden weiterhin versuchen, ihre Geldpolitik durch eine gemächliche Reduktion des Ankaufprogramms von Wertpapieren sukzessive und vorsichtig zu normalisieren, berichten die Analysten der Nord LB.Dabei wolle man natürlich keine Hektik aufkommen lassen. Auf jede Fall scheue die Mehrzahl der US-Zentralbanker derzeit noch die Diskussion über eine Anhebung der FED Funds Target Rate. Etwas pointierter formuliert möchten viele FED-Offizielle dieses Thema noch meiden, was nach Auffassung der Analysten ein Mosaikstein der geldpolitischen Strategie zur Verankerung des US-Zinsniveaus auf niedrigem Niveau sei. Einige Notenbanker scheinen mittlerweile aber - auch angesichts der Inflationsentwicklung - zu fürchten, man würde bereits zu träge agieren, was unter anderem auch die Gefahr der Blasenbildung bei Finanzmarktpreisen auslösen könnte, so die Analysten der Nord LB. In diese Richtung würden beispielsweise die jüngsten Anmerkungen von James Bullard, dem Chef der regionalen Notenbank von St. Louis, deuten, der auf die Möglichkeit einer zeitnäheren Leitzinsanhebung der Federal Reserve hingewiesen habe. Diese Kommentare hätten den US-Aktienmarkt kurz verstört.Den vollständigen Artikel lesen ...
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