Von Ulrike Dauer
FRANKFURT--Die Allianz versucht die Anleger nach dem abrupten Abtritt von Fondslegende Bill Gross bei Pacific Investment Management (Pimco) zu beruhigen. Bei dem eigenen Ziel, im laufenden Jahr beim operativen Ergebnis das obere Ende der Spanne von 9,5 bis 10,5 Milliarden Euro zu erreichen, liege der Versicherer im Plan. Einen Handelstag nach dem Abtritt von Gross sei es noch zu früh, die Auswirkungen auf mögliche Abflüsse und den Gewinn von Pimco zu quantifizieren, sagte Allianz-Chef Michael Diekmann.
Beim Jahresziel hatte der Dax-Konzern bisher einen Beitrag von Pimco in der Größenordnung von 2,5 bis 2,9 Milliarden Euro einkalkuliert. Diekmann sprach dem Managementteam von Pimco sein volles Vertrauen aus. Pimco-Chef Doug Hodge sagte während der Investorenkonferenz, dass es unmittelbar nach dem Abgang von Gross deutliche Mittelabflüsse geben könnte.
Die Aktie der Allianz hatte am Freitag nach der Ankündigung, dass Gross abtritt und beim Vermögensverwalter Janus Capital anfängt, einen erheblichen Verlust um 6,2 Prozent verbucht. Der Versicherer hatte damit rund 4 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung eingebüßt.
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September 29, 2014 10:45 ET (14:45 GMT)
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