Rohstoff-Anleger und speziell Investoren in Basis- bzw. Industriemetallen brauchen seit Längerem gute Nerven und vor allem Durchhaltevermögen. Gerade in den vergangenen Wochen und Tagen hat sich bei einigen Metallen der Abwärtstrend sogar nochmals deutlich beschleunigt, wie bei Nickel oder Kupfer.
Dieser Preisverfall hat momentan gleich mehrere Ursachen. Generell belastet der starke US-Dollar die Industriemetalle, für Käufer in anderen Währungen werden sie teuer, die Nachfrage sinkt. Zudem hängen die Industriemetalle - wie der Name bereits eindeutig verrät - an der Industrie und hier waren die Aussichten zuletzt teilweise nur noch verhalten optimistisch, schwächere Wirtschaftsdaten einer ganzen Reihe von Staaten drückten auf die Stimmung. Speziell befürchtet der Markt offensichtlich, dass der chinesische Drache in nächster Zeit nicht mehr so laut nach diversen Industriemetallen wie Nickel oder Kupfer brüllen könnte. Bei letzterem Metall macht die chinesische Nachfrage allein rund 40 Prozent des gesamten Weltmarktes aus. Spekulative Anleger und Fonds könnten zudem in den letzten Tagen dazu beigetragen haben, dass sich der aktuelle Preisverfall bei oben genannten Metallen sogar noch beschleunigt hat, indem sie ihre Netto-Long-Positionen innerhalb der vergangenen zwei bis drei Wochen ...
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