Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag nach einer freundlichen Eröffnung deutlich ins Minus gedreht. Händler suchten zunächst erfolglos nach schlüssigen Erklärungen für die steile Abwärtsbewegung. Kurz zuvor waren deutsche Arbeitsmarktdaten veröffentlicht worden, die allerdings besser als erwartet ausgefallen sind.
Der Eurostoxx 50
Am Morgen hatten sich die Börsen unbeeindruckt von der Entscheidung der US-Notenbank Fed gezeigt, den Geldhahn ein Stück weit zuzudrehen. Die Fed hat für Ende Oktober das Ende ihrer Anleihenkäufe beschlossen und die Lage am Arbeitsmarkt positiver als bisher bewertet. Für den Leitzins stellte die Notenbank weiterhin eine langanhaltende Nullzinspolitik in Aussicht.
"Dass seitens der FED weitere Geldgeschenke ausblieben, damit war zu rechnen, zu viel stand für die Notenbank in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel", kommentierte Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.
Europaweit gehörten die Branchen Gesundheit
Unter den Einzelwerten fielen Renault
Noch besser erwischte es die Papiere von Alcatel-Lucent
Der italienische Öl- und Gaskonzern Eni
Die britische Großbank Barclays
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AXC0106 2014-10-30/11:17
