Um fast 28% hat der Preis für ein Barrell Brent-Öl seit Anfang Juli nachgegeben. Damit wurde der seit 2011 anhaltende Seitwärtstrend nachhaltig nach unten durchbrochen. Das gab es bereits einmal, doch diesmal scheint die Wende nachhaltig zu sein. Kaum ein Marktbeobachter rechnet damit, dass es zu einer schnellen Erholung bei der Notiz für das schwarze Gold kommt.
Über die Ursachen wiederum wird gestritten. Ist es das hohe Angebot, die schwache Weltwirtschaft oder sind es gar politische Kräfte, die für den Absturz sorgten? Am Ende kann das einem Investor egal sein, wenn denn die Niedrigpreise von Dauer sind. Denn: entscheidend sind die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Und da sind Brent-Preise von 80 US-Dollar pro Barrel oder gar weniger so etwas wie ein riesiges Konjunkturprogramm. Denn noch immer hängt die Welt am Tropf der Ölquellen. So sinken die Kosten für diverse Industriezweige. Auf der anderen Seite sollte zumindest ein Teil auch bei Verbrauchern ankommen, die dann weniger fürs Tanken ausgeben, dafür aber möglicherweise ...
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