Die Schweizer Großbank UBS
An der Börse wurde das Ergebnis mit einem Kurssprung gefeiert. Das UBS-Papier legte bis zu knapp 8 Prozent auf 20,45 Franken zu und stieg damit auf den höchsten Stand seit Oktober 2008, also dem Zeitpunkt der Rettung durch den Schweizer Staat. Die UBS habe alle Erwartungen übertroffen, schrieb Kepler-Cheuvreux-Analyst Dirk Becker.
UBS-Chef Sergio Ermotti war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, warnte aber auch vor den Folgen der weiter anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Angesichts der Franken-Stärke und des anhaltenden Zinstiefs in Europa kündigte er im Kerngeschäft Vermögensverwaltung steigende Preise an. Dies könne zu Kundenabgängen führen. Ausgeklammert um diesen Effekt rechnet er aber mit weiter anhaltendem Zufluss von zu verwaltendem Geld.
Im ersten Quartal belief sich der Neugeldzufluss auf 14,4 Milliarden Franken und damit wieder deutlich besser als noch im schwachen vierten Quartal. Zudem schnitt die Bank auch hier besser ab als Analysten erwartet hatten. Insgesamt legten die Erträge zum Jahresauftakt um rund ein Fünftel auf 8,84 Milliarden Franken zu - die Kosten blieben dagegen weitgehend stabil bei 6,1 Milliarden Franken./zb/fri/fbr
ISIN CH0244767585
AXC0247 2015-05-05/16:11
