Die Euro-Schwäche, steigende Preisen für
Metalle und auch wieder für Öl haben der ThyssenKrupp-Aktie
Der gesamte Sektor der europäischen Rohstoffwerte profitierte
mit einem Plus von knapp drei Prozent als stärkste Branche im Stoxx
Europe 600
Am Markt hieß es dazu, dass zunehmend auf eine Lockerung der Geldpolitik in China gehofft werde. Die jüngsten Konjunkturdaten aus der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft hatten ein trübes Bild von der Stimmung der chinesischen Industrieunternehmen gezeichnet. Erstmals seit mehr als zwei Jahren war der Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Januar rückläufig gewesen und unter 50 Punkte gesunken. Experten hatten dagegen mit einem deutlich besseren Ergebnis gerechnet. Werte über 50 Punkte deuten auf Wachstum hin, Werte darunter auf eine schrumpfende Wirtschaftsleistung.
Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner sieht ThyssenKrupp vor allem als Profiteur der aktuellen Rekordjagden im Dax. "Die Investoren gehen davon aus, dass die Geldflut im Euroraum den Euro weiter nachhaltig schwächen wird, was stark exportorientierten Aktien Auftrieb gibt." Stahlunternehmen wie Thyssenkrupp würden durch sogenannte Zweitrundeneffekte ebenfalls Nutznießer sein./ck/he
ISIN DE0007500001
AXC0171 2015-02-03/15:50
