Essen (ots) - Ziel der Energiewende ist der Umstieg auf sauberen Ökostrom - und dieses Ziel ist unstrittig. Durch massive Subventionen wächst der Stromanteil aus Wind und Sonne Jahr für Jahr. Er wächst so schnell, dass sich Strom aus Kohle und Gas kaum mehr rechnet, weil die Kraftwerke nicht ausgelastet sind und das Überangebot an Strom den Preis senkt. Das wäre kein Problem, wenn wir sie nicht bräuchten für Zeiten, in denen der Wind nicht weht. Nur Kohle- und Gaskraftwerke halten dann das Netz stabil.
Aus ökologischer Sicht ist Gabriels Plan nachvollziehbar, alte Kraftwerke vom Markt zu drängen. Daran, dass auch neue konventionelle Kraftwerke unrentabel sind, obwohl sie gebraucht werden, ändert das aber nichts. Die Zeiten für Stromriesen werden damit noch härter. Man muss sie nicht bedauern. Aber irgendwer wird noch ein paar Jahrzehnte lang konventionellen Strom erzeugen müssen.
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