Der Euro
Unterstützung erhielt der Euro durch Konjunkturprognosen. Günstiges Öl, niedriger Eurokurs und die neue Geldschwemme der EZB sorgen für höhere Wachstumserwartungen. Von der Notenbank befragte Finanzprofis hatten ihre Prognosen für die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone bis zum Jahr 2018 angehoben. Außerdem geht das Frühjahrsgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute in diesem Jahr von einem deutschen Wachstum von 2,1 Prozent aus. Dies ist deutlich mehr als Bankvolkswirte bisher erwarten.
Außerdem stützen weiter Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi vom Vortag den Kurs der Gemeinschaftswährung. Er gab sich nach der Zinssitzung ebenfalls zuversichtlicher für die konjunkturelle Entwicklung im Währungsraum. Der Dollar steht dagegen tendenziell unter Druck, weil Konjunkturdaten aus den USA weiter enttäuschen./jkr/fr
ISIN EU0009652759
AXC0113 2015-04-16/12:53
