NEW YORK (Dow Jones)--Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) hat im dritten Quartal wegen des starken Dollars einen Umsatzrückgang auf 18,14 Milliarden US-Dollar verzeichnet nach 20,56 Milliarden im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Nettoergebnis ging auf 2,15 Milliarden Dollar oder 0,75 Dollar je Aktie zurück. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte der Hersteller von Marken wie Ariel-Waschmittel oder Gillette-Rasierer unter dem Strich noch 2,61 Milliarden Dollar oder 0,90 Dollar je Anteilsschein verdient. Der bereinigte Gewinn je Aktie ging auf 0,92 Dollar zurück von 1,04 Dollar im Vorjahr und traf damit punktgenau die Analystenerwartungen.
Der Konzern mit Sitz in Cincinnati im Bundesstaat Ohio will sich nach einer Restrukturierung auf das Kerngeschäft mit Verbraucherprodukten wie Waschmitteln, Toilettenpapier und Windeln konzentrieren. Allerdings leidet das Unternehmen unter dem starken Dollar. Für das laufende Jahr prognostiziert der Konsumgüterhersteller deswegen um 5 bis 6 Prozent abgeschwächte Nettoumsätze. Das organische Umsatzwachstum soll aber im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen.
Die Erfolge des Unternehmens, sich zu verschlanken und die Umsätze anzukurbeln, seien von "beispiellosen Abwertungen fast jeder Währung der Welt gegen den US-Dollar" überschattet worden, sagte Konzernchef A.G. Lafley bereits Anfang des Jahres.
Es wird erwartet, dass das Unternehmen noch diesen Sommer die Staffelübergabe von Lafley an einen internen Nachfolger über die Bühne bringt. Neuer starker Mann bei dem Unternehmen dürfte der 56-jährige David Taylor werden, der dem Konzern bereits seit fast 35 Jahren dient.
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April 23, 2015 07:11 ET (11:11 GMT)
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