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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/US-Börsen starten rund 1 Prozent schwächer

NEW YORK (Dow Jones)--Mit Verlusten von jeweils rund 1 Prozent sind die großen Indizes an den US-Börsen in den Donnerstag gestartet. Bereits den dritten Tag in Folge belasten Sorgen um das globale Wachstum die Stimmung. Der Dow-Jones-Index verliert 1,1 Prozent auf 17.158 Punkte. Während des Handels werden noch eine Reihe von US-Konjunkturdaten veröffentlicht, die einen Stimmungswechsel bewirken könnten. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wurden bereits bekanntgegeben. Sie weichen nur wenig von den Erwartungen ab und liefern keine Impulse.

Um 16.00 Uhr MESZ folgen dann noch die Mitteilungen über den Verkauf bestehender Häuser im Juli, den Index der Frühindikatoren im Juli und den Philadelphia-Fed-Index für August.

Übergeordnet lasten weiter die Konjunktursorgen um China - wo der Aktienmarkt erneut eingebrochen ist - und die Weltwirtschaft auf den Gemütern. Zumal der auch als Konjunkturindikator geltende Ölpreis weiter auf Talfahrt ist und am Mittwoch nach überraschend gestiegenen US-Ölvorräten auf ein Sechseinhalbjahrestief abgerutscht war. Vor dem Kontraktwechsel in den Oktobertermin erholt sich der Preis aktuell aber ein wenig. Das Barrel der US-Sorte WTI geht mit 40,88 Dollar um nach einem Tagestief von 40,21. Per Lieferung im Oktober liegt der Preis bei 41,31 Dollar. Ölwerte wie Halliburton und Chevron können sich etwas erholen und liegen leicht im Plus.

Die Interpretation des am Mittwochabend bekanntgewordenen Protokolls der jüngsten Sitzung der US-Notenbanker fällt derweil unterschiedlich aus. Mehrheitlich lesen die Akteure aber eine etwas taubenhaftere Haltung heraus, zumal darin die Entwicklung in China thematisiert worden sei und das obwohl die Sitzung noch vor der für Aufsehen an den Finanzmärkten sorgenden überraschenden Abwertung des Yuan stattgefunden hatte. Das spiegelt sich auch am Devisenmarkt wider, wo der Dollar zu Euro und Yen deutlich nachgegeben hat und der Euro noch weiter zulegt auf aktuell 1,1163.

"Angesichts der gemischten Aussagen der Federal Reserve und ihrer Besorgnis über die globale Wirtschaftslage scheint die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September etwas zu sinken", sagt Handelsexperte Andy McLevey von Interactive Investor. Kaufanreize seien für den Aktienmarkt derzeit trotzdem kaum auszumachen, gleichwohl könnten nach den jüngsten Verlusten Schnäppchenjäger hier und da in den Startlöchern stehen.

US-Anleihen sind vor diesem Hintergrund und angesichts des taubenhaften Fed-Protokolls weiter gesucht, die Rendite sinkt also. Nach zuletzt noch über 2,20 Prozent liegt die Zehnjahresrendite inzwischen bei 2,10 Prozent, das ist ein Zweimonats-Tief.

Auch das zinslos gehaltene Gold profitiert von der sich andeutenden weiteren Verschiebung der US-Zinserhöhung; daneben aber auch von seinem Ruf als sicherer Hafen bei fallenden Aktienmärkten. Die Feinunze kostet 1.144 Dollar, 11 Dollar mehr als im späten US-Handel und rund 27 Dollar mehr als im Tagestief am Mittwoch.

Unternehmensseitig ragen Eli Lilly mit einem Plus von über 4 Prozent heraus. Der Pharmariese hat Daten veröffentlicht, wonach das Diabetes-Medikament Jardiance das Risiko verringert, Herzatacken oder Schlaganfälle zu erleiden.

Das Datenspeicherunternehmen NetApp hat die Markterwartungen im abgelaufenen Quartal übertroffen und mehr verdient als Analysten vorhergesagt hatten. Die Aktie gewinnt fast 7 Prozent. Der Bekleidungs- und Accessoires-Anbieter Stage Stores hat dagegen die Gewinnprognose verfehlt. Den in Texas ansässigen Konzern habe sowohl ein schwacher mexikanischer Peso wie auch "eine konjunkturelle Abschwächung in Teilen von Texas, Louisiana, Oklahoma und New Mexico belastet", wie CEO Michael Glazer ausführte. Der Kurs bricht um 28 Prozent ein.

Für Gesprächsstoff sorgen Übernahmegelüste von Valeant. Das kanadische Pharmaunternehmen übernimmt für 1 Milliarde Dollar Sprout Pharmaceuticals. Sprout hat gerade erst im dritten Anlauf die Zulassung für sein Präparat Addyi - das "Viagra für Frauen" - erhalten, das die weibliche Libido steigern soll. Valeant geben um 1,5 Prozent nach.

DEVISEN  zuletzt   +/- %  Do, 8.05 Uhr  Mi, 18.35 Uhr 
EUR/USD   1,1165   0,35%        1,1127         1,1068 
EUR/JPY   138,29   0,23%        137,98         137,28 
EUR/CHF   1,0768   0,12%        1,0755         1,0723 
USD/JPY   123,84  -0,15%        124,03         124,05 
GBP/USD   1,5663  -0,10%        1,5679         1,5651 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 20, 2015 09:57 ET (13:57 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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