Wien - Russlands Wirtschaft schrumpft weiter, allerdings ist derzeit zumindest keine Beschleunigung der Talfahrt zu verzeichnen, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".Die schwächeren Rohstoffpreise, extrem volatile Ölnotierungen, die weiter zunehmenden Spannungen mit den USA und kräftig fallende Nominallöhne in der russischen Wirtschaft seien gewiss kein gutes Umfeld. Gleichwohl behaupte sich die russische Volkswirtschaft angesichts all dessen bislang besser, als es viele erwartet hätten und die Notenbank habe trotz viel zu hoher Inflationsraten abermals die Leitzinsen gesenkt. Zugleich habe sie ihr Ziel bekräftigt, die Währungsreserven in den kommenden fünf bis sieben Jahren auf umgerechnet rund 500 Mrd. US-Dollar aufzustocken. Angesichts der gewaltigen Herausforderungen für die russische Volkswirtschaft sei es wahrscheinlich, dass sich die Notenbank auf absehbare Zeit weniger an den Inflationsdaten orientieren werde, sondern stattdessen den Fokus auf externe Faktoren lege, vor allem natürlich den Ölpreis.Den vollständigen Artikel lesen ...
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