Von Ian Walker
NEW YORK (Dow Jones)--Der niederländische Lebensversicherer Aegon hat für das zweite Quartal enttäuschende Geschäftszahlen ausgewiesen. In Amsterdam brachen die Aktien des Versicherers um fast 8 Prozent ein.
Zwar steigerte der Konzern seinen Gewinn auf 350 Millionen Euro nach 343 Millionen Euro im Vorjahr. Analysten hatten jedoch im Schnitt einen Gewinnanstieg auf 540 Millionen Euro prognostiziert. Das bereinigte Vorsteuerergebnis stieg um 35 Millionen auf 549 Millionen Euro. Doch auch hier lagen die Erwartungen höher, nämlich bei 561 Millionen Euro.
Dass der Gewinn vor Steuern unter den Erwartungen gelegen habe, liege vor allem an Einmalbelastungen durch das US-Geschäft, sagt Houben Marcell, Analyst bei SNS Securities.
Bei der Solvabilitätsquote nach den Solvency-II-Regeln peilt Aegon eine Spanne von 140 bis 170 Prozent an. Gehe man von der Mitte dieser Spanne, also 155 Prozent, aus, liege Aegon am unteren Rande der Vergleichsgruppe, sagte Cor Kluis von der Rabobank. So kämen die Rivalen Aegas auf 170 Prozent, Achmea auf 208 Prozent und Delta Lloyd auf 140 Prozent.
Aegon hob die Zwischendividende um 1 Cent auf 12 Cent an.
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August 13, 2015 05:25 ET (09:25 GMT)
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