Die wachsende Lust der Amerikaner am
Heimwerken schiebt das Geschäft der US-Baumarktkette Home Depot
Auf vergleichbarer Ladenfläche stiegen die Verkäufe insgesamt um 4,2 Prozent, in den USA allein war das Wachstum noch etwas größer. Als einen Grund für die Entwicklung nannte Konzernchef Craig Menear die Erholung auf dem US-Häusermarkt. Die Immobilienpreise steigen in den USA seit mehr als drei Jahren wieder. Hausbesitzer sind deshalb eher geneigt, Geld in Renovierung und Instandhaltung zu stecken.
Speziell für diesen Trend hat sich Home Depot jüngst mit einem Zukauf gestärkt: Der Werkzeughersteller und Dienstleistungsanbieter Interline Brands soll für 1,63 Milliarden US-Dollar an die Baumarktkette gehen. Das Angebot von Interline ist vor allem auf Arbeiten am Haus ausgerichtet. Wegen des geplanten Zukaufs hebt Home Depot auch seinen Ausblick an und rechnet nun mit einem Umsatzwachstum zwischen 5,2 und 6 Prozent. Auf vergleichbarer Ladenfläche sollen die Verkäufe um 4,1 bis 4,9 Prozent zulegen. Der Ausblick für den Gewinn je Aktie wurde auch erhöht./fri/stk/stb
ISIN US4370761029
AXC0100 2015-08-18/13:08
