Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum ist im September stabil geblieben. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mitteilte, wuchs die breit gefasste Geldmenge M3 zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent. Dies entspricht dem Vormonatswert, der von zunächst 4,8 auf 4,9 Prozent korrigiert wurde. Die enger gefasste Geldmenge M1, die als Konjunkturindikator gilt, erhöhte sich um 11,7 Prozent, nach 11,5 Prozent im Vormonat.
Die Kreditvergabe der Banken fiel durchwachsen aus. Bei den privaten Haushalten erhöhte sich die Dynamik bei der Kreditvergabe. Bei den Unternehmen dagegen schwächte sie sich ab. Die Haushalte erhielten 1,1 Prozent mehr Kredite als vor einem Jahr, im August waren es 1,0 Prozent mehr gewesen. Unternehmen außerhalb des Finanzsektors nahmen 0,1 Prozent mehr Kredite auf als ein Jahr zuvor, nach plus 0,4 Prozent im Vormonat. Im längeren Vergleich wächst das Kreditvolumen trotz der lockeren EZB-Geldpolitik nach wie vor unterdurchschnittlich./bgf/tos
AXC0059 2015-10-27/10:24
