Von Natali Schwab
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Modehersteller Hugo Boss will seinen Aktionären eine unveränderte Dividende zahlen. Vorgeschlagen wird eine Ausschüttung von 3,62 Euro je Aktie, teilte das Unternehmen mit. Die Ausschüttungsqoute beträgt 78 Prozent. Hugo Boss will weiterhin zwischen 60 und 80 Prozent des Konzerngewinns ausschütten.
Dieser ging im vergangenen Geschäftsjahr auf 319,3 Millionen von 333,3 Millionen Euro zurück. Hugo Boss hatte wie bereits bekannt seine Gewinnziele verfehlt. Zu schaffen machten dem Modekonzern nach wie vor schwierige Geschäfte in Asien, vor allem in China, und in den USA.
Im vergangenen Jahr steigerte das schwäbische Unternehmen das EBITDA vor Sondereffekten um 1 Prozent auf 594 Millionen Euro, was weniger war als die zuvor in Aussicht gestellten 3 bis 5 Prozent. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 2,81 Milliarden Euro. Auf währungsbereinigter Basis wurde ein Anstieg von 3 Prozent verzeichnet.
Zudem überraschte das Unternehmen Ende Februar mit einer Gewinnwarnung für das laufende Jahr: Das bereinigte EBITDA wird im laufenden Jahr voraussichtlich im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen. Das Ziel einer bereinigten EBITDA-Marge von 25 Prozent, wie ursprünglich für 2020 angepeilt, sei nicht mehr erreichbar. Der Umsatz soll 2016 auf währungsbereinigter Basis im niedrigen einstelligen Prozentbereich steigen. Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs trat daraufhin zurück.
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March 10, 2016 01:30 ET (06:30 GMT)
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