BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas Aktienmärkte haben am Dienstag der weltweit verhaltenen Börsenstimmung Tribut gezollt. Sowohl in den USA als auch an Europas Leitbörsen ging es überwiegend bergab.
Neue Inflationsdaten aus den USA hätten Spekulationen um eine mögliche US-Zinserhöhung bei der nächsten Sitzung im Juni wieder angeheizt und damit die Stimmung an den Aktienmärkten getrübt, hieß es aus dem Handel. Zuletzt hatten sich die Anleger noch sehr skeptisch gezeigt, was eine baldige Zinserhöhung angeht.
Lediglich der Moskauer RTS-Interfax-Index
Dagegen ging es an der Warschauer Börse bergab: Der Wig-30-Index
schloss 0,28 Prozent tiefer bei 2054,16 Einheiten. Der breiter
gefasste Wig-Index
Mit Zahlen rückte der Versorger Enea in den Fokus. Wie die Nachrichtenagentur PNB berichtete, hat das Unternehmen im ersten Quartal einen Nettogewinn von 290,4 Millionen Zloty und damit um 9,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum erwirtschaftet. Auch der konsolidierte Umsatz stieg um 20 Prozent. Die Aktien verloren dennoch 1,18 Prozent.
Auch Branchenkollegen wie Energa (minus 1,35 Prozent) und PKN
Orlen
In Prag gab der tschechische Leitindex PX
Die einzigen beiden Kursgewinner im PX waren Fortuna (plus 1,55 Prozent) und Kofola (plus 0,23 Prozent). Dagegen verloren Philip Morris nach Zahlen 1,62 Prozent. Der Tabakkonzern konnte seine Umsätze im ersten Quartal um 9,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 2,5 Milliarden Kronen steigern, schrieb die tschechische Nachrichtenagentur CTK.
Belastet wurde der tschechische Leitindex von Kursverlusten
einiger Schwergewichte. So sanken die Aktien des Versorgers CEZ
Die Budapester Börse schloss nach dem verlängerten
Pfingstwochenende ebenfalls mit Abschlägen: Der ungarische Leitindex
Bux
Erneut waren die ungarischen Blue Chips im roten Bereich zu
finden. Unter anderem büßten MOL
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