ESSEN (dpa-AFX) - RWE
Im Hauptkonzern bleibt dann nur noch das angeschlagene Geschäft mit den Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken sowie der Energiehandel. Dennoch sei die RWE AG "Hauptprofiteurin" der neuen Gesellschaft. Der Konzern solle langfristig größter Eigentümer bleiben und so von den Dividenden der Tochter profitieren. Zudem könne der Konzern jederzeit weitere Anteile verkaufen, um sich frisches Geld zu beschaffen. "Die Tochter sorgt für Stabilität und Perspektive ihrer Mutter", erklärte Terium. Bei RWE selbst fällt angesichts von Verlusten und schlechter Aussichten in diesem Jahr die Dividende praktisch aus.
Terium selbst wird künftig an der Spitze der neuen Gesellschaft stehen, in der künftig zwei Drittel der derzeit rund 60 000 RWE-Beschäftigten arbeiten wird. "Ich bin überzeugt, dem Konzern so am besten helfen zu können." Die Führung der RWE AG übernimmt der bisherige Konzern-Vize Rolf Martin Schmitz./enl/stb
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AXC0066 2016-04-20/10:15
