Das abgelaufene Jahr war für den größten europäischen Flugbetreiber Lufthansa ein sehr hartes. Noch im März lenkte der Copilot eine Maschine der Tochter Germanwings in einen Berg, zudem legten Flugbegleiter und Piloten wegen Tarifstreitigkeiten wiederholt ihre Arbeit nieder. Aber der günstige Kerosinpreis hat der Lufthansa zu einem kräftigen Gewinnsprung verholfen, sodass der Konzern auch wieder eine Dividende ausschütten möchte.
Obwohl noch im November die Flugbegleiter der Muttergesellschaft Lufthansa den bislang heftigsten und mit sieben Tagen den längsten Streik in der Geschichte des 60 Jahre jungen Unternehmens austrugen, konnte die Airline dank niedriger Kerosinpreise einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaften. Hierbei stieg das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebit) in 2015 um satte 55 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro an, der Umsatz wuchs im abgelaufenen Jahr um knapp 7 Prozent auf 32,1 Milliarden Euro. Durch den Verkauf der Beteiligungen an der US-Gesellschaft JetBlue sprang der Überschuss von 55 Millionen Euro in 2014, auf 1,7 Milliarden Euro im abgelaufenen Jahr an. Für 2016 stellte Vorstandschef Carsten Spohr eine leichte Steigerung des bereinigten Ebit in Aussicht, auch dank anhaltend niedriger Treibstoffkosten können noch hohe Einsparungen vollzogen werden, was sich positiv ...
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