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MÄRKTE USA/Aktien un Ölpreise geben wieder nach - Apple ziehen an

Von Florian Faust

NEW YORK (Dow Jones)--Die kräftige Vortageserholung der Wall Street entpuppt sich im frühen Handel am Dienstag als Strohfeuer. Belastet von sinkenden Ölpreisen geht es am US-Aktienmarkt schon wieder talwärts. Der Dow-Jones-Index verliert 0,9 Prozent auf 18.153 Punkte, wobei sich Apple gegen den Abwärtstrend stemmen. Der S&P-500 büßt 0,8 Prozent ein, der Nasdaq-Composite 0,6 Prozent. Hatte die als geldpolitische "Taube" bekannte Fed-Gouverneurin Lael Brainard am Vortag noch für Beruhigung in Sachen Zinsängste gesorgt, beginnt am Dienstag endgültig das große Rätselraten. Denn die Mitglieder der US-Notenbank dürfen sich nun bis zur Sitzung am 20. bzw. 21. September nicht mehr äußern.

"Angesichts der zuletzt divergierenden Wortmeldungen bleibt die geldpolitische Zukunft unklar. Daher bleibt abzuwarten, ob Anleger vor dem Hintergrund politischer und ökonomischer Unsicherheiten die Märkte nach oben hieven", sagt Marktstratege Andy McLevey von Interactive Investor. Da keine US-Daten zur Veröffentlichung anstehen, blicken Anleger stattdessen sorgenvoll auf den Ölmarkt, wo die Preise stark nachgeben und Konjunktursorgen schüren.

IEA schickt Ölpreise gen Süden 
 

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat vor einem nachlassenden Nachfragezuwachs gewarnt. Das Angebot werde die Nachfrage auch 2017 überstiegen, heißt es im Monatsbericht der Pariser Organisation. Die Verlangsamung der globalen Nachfrage habe sich bereits im dritten Quartal beschleunigt. Vor allem die Nachfrage aus China und Indien schwächele.

Der Bericht reiht sich damit nahtlos an den des Erdölkartells Opec an, der ebenfalls negativ interpretiert worden war. "Die beiden Berichte zeigen in die selbe Richtung, wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln", sagt Marktbeobachter Olivier Jakob von Petromatrix. US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligt sich um 1,4 Prozent auf 45,64 US-Dollar, die global gehandelte Sorte Brent ermäßigt sich um 1,4 Prozent auf 47,66 Dollar je Fass. Allerdings zeigt sich der Ölmarkt damit zumindest von den Tagestiefs schon wieder etwas erholt.

Der Gleichklang parallel fallender bzw. steigender Aktien- und Rentenkurse im Zuge der Zinsspekulationen wird am Dienstag durchbrochen, denn die Anleihenotierungen legen leicht zu. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen gibt einen Basispunkt auf 1,66 Prozent ab. Der Dollar stagniert ohne frische Impulse, der Euro liegt mit 1,1238 Dollar in etwa auf dem Niveau des Vorabends.

Der Goldpreis, der zuletzt unter der Erwartung steigender US-Leitzinsen gelitten hatte, fällt weiter. Die Feinunze ist mit 1.326 Dollar 0,1 Prozent günstiger als am Vorabend zu haben. "Dieser Markt reagiert aktuell nur noch auf Fed-Spekulationen und Wechselkursbewegungen des Dollar", sagt Edelmetallspezialist David Govett von Marex Spectron.

Apple von gutem iPhone-Absatz beflügelt 
 

Unter den Einzelaktien steigen Apple um 2,8 Prozent. Gute Vorbestellungen für das neue iPhone treiben laut Händlern den Kurs. T-Mobile US spricht von noch nie dagewesenen Vorbestellungen für das neueste iPhone-Modell.

Für die Intersil-Aktie geht es um 9,0 Prozent nach oben. Der Chip-Hersteller wird für rund 3,2 Milliarden US-Dollar von der japanischen Renesas Electronics übernommen.

Eine personelle Veränderung an der Führungsspitze von Weight Watchers kommt bei Anlegern nicht gut an. Nachdem der CEO des Anbieters von Programmen zur Gewichtsreduktion, James Chambers, seinen Rücktritt zum Monatsende angekündigt hatte, verliert die Aktie 6,0 Prozent. Bis ein Nachfolger für Chambers gefunden ist, sollen CFO Nicholas Hotchkin und Direktor Christopher Sobecki gemeinsam mit Thilo Semmelbauer, der für Chambers in den Board nachrückt, die Aufgaben des CEO übernehmen.

Ein geplantes neues Aktienrückkaufprogramm verhilft der Aktie von Sanmina zu einem Plus von 2,2 Prozent. Sanmina will mit dem Kauf eigener Aktien für bis zu 150 Millionen Dollar beginnen, sobald das laufende Rückkaufprogramm abgeschlossen ist.

Anadarko Petroleum fallen um 2,0 Prozent. Die Öl- und Gasgesellschaft übernimmt im Golf von Mexiko Tiefwasseranlagen - und Vermögenswerte von Freeport McMoRan Oil & Gas für 2 Milliarden Dollar. Freeport geben um 5,1 Prozent nach. Nach einer Hochstufung auf "Outperform" durch Bernstein legen Texas Instruments 0,1 Prozent zu. Die Juwelierkette Tiffany & Co hat Mark Erceg zum Finanzvorstand benannt, Anleger bescheren der Aktie einen Aufschlag von 1,5 Prozent.

=== 
INDEX            zuletzt      +/- %   absolut      +/- % YTD 
DJIA           18.170,95      -0,84   -154,12           4,28 
S&P-500         2.140,19      -0,87    -18,85           4,71 
Nasdaq-Comp.    5.182,69      -0,56    -29,20           3,50 
Nasdaq-100      4.741,03      -0,50    -23,62           3,22 
 
DEVISEN          zuletzt      +/- %  8:38 Uhr  Mo, 17.38 Uhr   % YTD 
EUR/USD           1,1235     +0,02%    1,1232         1,1230   +3,5% 
EUR/JPY         114,9452     +0,41%  114,4806         114,57  -22,0% 
EUR/CHF           1,0927     +0,07%    1,0920         1,0929   +0,5% 
EUR/GBP           0,8504     +0,94%    0,8429         1,1859  +15,5% 
USD/JPY           102,31     +0,38%    101,92         102,01  -12,9% 
GBP/USD           1,3211     -0,86%    1,3326         1,3318  -10,4% 
 
ROHÖL            zuletzt  VT-Settl.     +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          45,52      46,29     -1,7%          -0,77   +6,2% 
Brent/ICE          47,84      48,32     -1,0%          -0,48  +10,4% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag     +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.324,00   1.327,70     -0,3%          -3,70  +24,8% 
Silber (Spot)      18,99      19,10     -0,6%          -0,11  +37,4% 
Platin (Spot)   1.043,30   1.054,85     -1,1%         -11,55  +17,0% 
Kupfer-Future       2,11       2,10     +0,5%          +0,01   -2,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: florian.faust@wsj.com

DJG/DJN/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 13, 2016 10:15 ET (14:15 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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