Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer braucht nach Ansicht von Chef Werner Baumann für die anvisierte milliardenschwere Monsanto-Übernahme einen langen Atem. "Die geplante Übernahme von Monsanto wird kein Sprint, sondern sicherlich eher ein Marathon", sagte der Vorstandschef der "Wirtschaftswoche". Insbesondere die Abstimmungen mit Kartellwächtern könnten sich gegebenenfalls hinziehen. Zunächst steht aber ohnehin noch eine Einigung mit dem Monsanto-Management selbst aus. Baumann wertete die Zurückweisung des bisherigen Gebots von 62 Milliarden Dollar, umgerechnet 55,6 Milliarden Euro, wegen der Gesprächsbereitschaft des umstrittenen US-Agrarchemiekonzerns als "konstruktive Ablehnung". Baumann verteidigte das Übernahmeangebot weiter als "richtige strategische Entscheidung" für den Leverkusener DAX-Konzern. Am Markt wird darauf spekuliert, dass Bayer die Offerte von 122 Dollar je Monsanto-Aktie noch aufstocken könnte.Den vollständigen Artikel lesen ...
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