BONN/MICHIGAN (dpa-AFX) - Dem Bonner Photovoltaikkonzern
Solarworld
Das US-Unternehmen pocht auf die Einhaltung langfristiger Lieferverträge, die Solarworld und Hemlock 2005 geschlossen hatten, und hat Solarworld deshalb 2013 auf Schadenersatz von umgerechnet knapp 700 Millionen Euro verklagt. Solarworld hatte die Abnahme von Hemlock-Silizium in der weltweiten Solarkrise gestoppt, nachdem der Siliziumpreis dramatisch abgestürzt war. Solarworld kündigte in der Adhoc-Meldung an, für den Fall einer Niederlage in den USA in die Berufung zu gehen. Außerdem seien mögliche Ansprüche von Hemlock gegen Solarworld in Deutschland voraussichtlich nicht vollstreckbar, erklärte das Bonner Unternehmen. Solarworld beschäftigt weltweit rund 3800 Menschen./rs/DP/stb
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AXC0114 2016-07-14/12:24
