LONDON (dpa-AFX) - Der Skandal um falsch beratene Kunden wirft
die britische Großbank Lloyds
Die britische Regierung hatte Anfang des Monats angekündigt, den Verkauf ihrer verbliebenen Anteile an der Bank wieder aufnehmen zu wollen. Derzeit halten die britischen Steuerzahler noch 9,1 Prozent. Lloyds war in der Finanzkrise 2008 vom britischen Steuerzahler mit gut 20 Milliarden Pfund gerettet worden. Im Gegenzug übernahm der Staat fast 40 Prozent der Anteile. Inzwischen hat die Regierung mehrfach Aktienpakete mit Gewinn verkauft. Zuletzt lag der weitere Verkauf angesichts der Unsicherheiten über den Brexit auf Eis. Lloyds-Aktien haben seit Jahresbeginn rund ein Viertel an Wert verloren./enl/mne/fbr
ISIN GB0008706128
AXC0051 2016-10-26/08:38
