Von Markus Klausen
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Hella hat im ersten Halbjahr besonders von einem guten Geschäft mit Autoteilen (Aftermarket) profitiert und sowohl den Umsatz als auch den Gewinn gesteigert. Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2016/17 bestätigte der Scheinwerferhersteller.
Der Umsatz stieg in den sechs Monaten per Ende November um 1,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das EBIT kletterte deutlich auf 245 (Vorjahr 203) Millionen Euro, was aber unter den Markterwartungen liegt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte das Unternehmen um 5 Prozent auf 268 Millionen Euro, hier liegt Hella über den Schätzungen. Wie die im MDAX notierte Hella KGaA Hueck & Co weiter mitteilte, stieg die bereinigte operative Marge auf 8,4 von 8,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.
"Wesentlicher Umsatztreiber war im ersten Halbjahr vor allem unser Aftermarket-Segment", erklärte Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung. Operative Verbesserungen habe es besonders in den osteuropäischen Werken gegeben.
Für das Gesamtjahr sieht Hella nach wie vor ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzwachstum sowie einen Anstieg des bereinigten EBIT im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die bereinigte EBIT-Marge soll auf Vorjahresniveau liegen.
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January 12, 2017 01:18 ET (06:18 GMT)
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