FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Starke Impulse blieben im Handel zwischen Euro und Dollar am Vormittag aus. Die gute Stimmung an den Aktienmärkten kam vor allem Währungen von Ländern zugute, in denen die Zinsen vergleichsweise hoch sind. Dazu gehören der australische und der neuseeländische Dollar. Diesen Währungen wird normalerweise oft der Rücken zugekehrt, wenn sich die Marktstimmung wieder eintrübt.
Grundsätzlich steht diese Woche im Bann der Notenbanken. Die Zentralbanken der USA und Japans treffen zur Wochenmitte ihre Zinsentscheidungen. Während von der US-Notenbank allenfalls Hinweise auf den Kurs in diesem Jahr erwartet werden, rechnen Bobachter mit zusätzlichen Schritten der Bank of Japan. Sie hat eine umfassende Bewertung ihrer Geldpolitik angekündigt. Fachleute können sich weitere Lockerungen vorstellen, möglicherweise kombiniert mit Änderungen an den Wertpapierkäufen, um Nebenwirkungen der lockeren Geldpolitik Rechnung zu tragen.
Im Nachmittagshandel wird in den USA lediglich der NAHB-Wohnungsmarktindex veröffentlicht, dessen Marktrelevanz als nicht besonders hoch gilt./bgf/jkr/fbr
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AXC0114 2016-09-19/14:07
