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Bankenverband: Deutsche Banken lösen Probleme nicht von heute auf morgen

Von Andreas Kißler

WASHINGTON (Dow Jones)--Die Deutsche Bank und andere deutsche Institute werden nach Überzeugung ihres Branchenverbandes die grundsätzlichen Probleme nicht schnell bewältigen können. Durch die Schwierigkeiten des größten deutschen Geldhauses sieht der Bundesverband deutscher Banken aber keine Gefährdung des Finanzplatzes Deutschland.

"Die Märkte wissen, wie die Herausforderungen sind, und was die Schritte sind, um diese Herausforderungen zu bewältigen, und die Märkte wissen auch, dass das nicht von heute auf morgen geht", sagte Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer auf die Frage, ob der Sektor angesichts der Turbulenzen um die Deutsche Bank keine Zeit mehr für Reformen habe.

Natürlich sei aber "viel Unsicherheit da", räumte Kemmer bei der Pressekonferenz am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein. "Je schneller unsichere Dinge gesettelt werden können, um so besser." Ausdrücklich betonte er, es sei gut, dass die Politik im Fall Deutsche Bank Zurückhaltung zeige. "Wir sind mit der Politik in guten Gesprächen, und ich finde es gut, dass die Politik hier eher zurückhaltend agiert."

Kein leichter Weg für die Banken 
 

Kemmer sieht im deutschen Bankenmarkt insgesamt Überkapazitäten und ein Rentabilitätsproblem. Er erwartet generell nur eine langsame Branchenbereinigung durch Einsparungen und einen Abbau von Überkapazitäten. "Die Banken werden sich anpassen durch Kosteneinsparungen, mehr Digitalisierung und Fusionen", erklärte er. "Das wird kein leichter Weg und es braucht Zeit."

Massive Kritik äußerte der Bankenverband an Bestrebungen im Baseler Ausschuss für höhere Kapitalanforderungen. Verbandspräsident Hans-Walter Peters erklärte anlässlich der IWF-Tagung: "Deutlich höhere Kapitalanforderungen für Banken sind weder notwendig noch gerechtfertigt." Durch die neuen Regeln drohe ein drastischer Anstieg der Kapitalanforderungen bei der Immobilienfinanzierung.

Die laufenden Baseler Verhandlungen erschienen unausgewogen und könnten vor allem deutsche Institute benachteiligen, warnte Kemmer in Washington. Umfang und Tragweite der geplanten Veränderungen ließen es da "für angemessen erscheinen, von Basel 4 zu sprechen".

In der ultralockeren Geldpolitik sah Kemmer "kein geeignetes Instrument", um die Wachstumsprobleme in Europa zu lösen. "Im Euroraum verdichten sich mehr und mehr die Anzeichen, dass die seit langem expansive Geldpolitik inzwischen an die Grenzen ihrer Wirksamkeit stößt", sagte er. Die Europäische Zentralbank habe nur Zeit gekauft, die aber vielfach nur unzureichend genutzt worden sei.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/smh

(END) Dow Jones Newswires

October 08, 2016 10:32 ET (14:32 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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