Düsseldorf - Die EZB behält ihre ultralockere Geldpolitik im Grundsatz bei, wird aber perspektivisch das Anleihekaufvolumen zurückführen, berichten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.So bleibe das monatliche Kaufvolumen wie bisher geplant bis Ende März 2017 bei 80 Mrd. EUR. Von April 2017 bis zumindest Dezember 2017 werde es aber auf monatlich 60 Mrd. EUR reduziert. Die Notenbank behalte sich dabei vor, im Bedarfsfall das Kaufvolumen wieder aufzustocken. Um flexibel agieren und ausreichend Anleihen kaufen zu können, würden die Parameter für die Wertpapierkäufe zum 1. Januar 2017 geändert. Die Laufzeit der kaufbaren Wertpapiere werde auf 1-30 Jahre (bisher: 2-30 Jahre) ausgeweitet und die Zinsuntergrenze fallengelassen: Käufe von Anleihen mit Renditen unter dem Satz der Einlagefazilität (aktuell: -0,40%) seien bei Bedarf erlaubt. Künftig könnten Geschäftsbanken auch Bargeld als Sicherheit einreichen.Den vollständigen Artikel lesen ...
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