PARIS (dpa-AFX) - Der französische Strom- und Gaskonzern Engie
Nach neun Monaten verbuchten die Franzosen einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 7,7 Milliarden Euro, ein Minus von 5,4 Prozent. Unter anderem waren die Margen in den USA etwas schwächer. Auf dem Heimatmarkt Frankreich bremsten die niedrigen Gaspreise und -mengen. Der Umsatz ging konzernweit um 11 Prozent auf 47,5 Milliarden Euro zurück.
Im Februar hatte Engie nach einem herben Jahresverlust für 2015 für die kommenden drei Jahre einen großen Umbau gestartet. Mit dem Schritt will sich Engie auf die Veränderungen in der Energiebranche einstellen und allgemein schlanker aufstellen. Der Konzern, der bis vergangenes Jahr noch GDF Suez hieß, kämpft wie viele andere Energieunternehmen mit sinkenden Strompreisen. Beim Umbau des Konzerns sollen die Kosten weiter gesenkt werden. Von den damals anvisierten Abspaltungen in Höhe von 18 Milliarden Euro seien bisher Aktivitäten im Wert von 6,1 Milliarden Euro erreicht, hieß es am Donnerstag./stk/mne/fbr
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AXC0103 2016-11-10/08:57
