TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) - Die meisten fernöstlichen Aktienmärkte haben am Montag mit Gewinnen auf den Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen reagiert. Dagegen sind die Börsen in Festland-China mit Abschlägen in die neue Woche gestartet. Grund dafür waren Befürchtungen über eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte im Reich der Mitte.
Japans Börsen profitierten erneut vom schwächeren Yen, der nach
dem Sieg wirtschaftsfreundlichen EU-Befürworters Emmanuel Macron in
der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl absackte.
Der Nikkei-Index 225
Aus Branchensicht waren die Aktien der exportlastigen
Autohersteller am stärksten gefragt. Aber auch die Papiere der
ausfuhrlastigen Elektronikhersteller legten deutlich zu. Beide
Sektoren profitieren besonders von einer sinkenden heimischen
Währung. So stiegen Sony-Titel
In China sackte der CSI-300-Index, der die Entwicklung der 300 größten Aktienwerte an den Festlandbörsen abbildet, um 1,02 Prozent auf 3431,38 Punkte ab. Börsianer begründeten die Verluste mit Befürchtungen, dass Chinas Führungsriege die anziehende Konjunktur dazu nutzen könnte, die Risiken an den Finanzmärkte durch eine striktere Kontrolle zu reduzieren.
Der Hang-Seng-Index in Hongkong rückte um 0,35 Prozent auf 24
127,20 Punkte vor. In Sydney schloss der ASX-200-Index
ISIN HK0000004322 JP9010C00002 XC0006013624 QT0009982759 CNM0000001Y0
AXC0090 2017-04-24/10:07
