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MÄRKTE EUROPA/Indizes rutschen ins Minus - Tech-Werte weiter vorn

FRANKFURT (Dow Jones)--Leicht ins Minus gedreht sind Europas Aktienmärkte am Montagnachmittag. Allerdings spielt die Musik hauptsächlich in den festen Rohstoff-, Pharma- und Technologie-Aktien und ausgesuchten Einzeltiteln. Die großen Blue-Chip-Indizes spiegeln dies nicht wieder: Der DAX fällt um 0,3 Prozent auf 12.130 Zähler, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,1 Prozent nach auf 3.461 Zähler.

Der Index der europäischen Rohstoff-Aktien steigt dagegen nach guten chinesischen Konjunkturdaten um 0,9 Prozent. Die neuen Einkaufsmanager-Indizes (PMIs) deuten auf eine weitere Expansion der chinesischen Wirtschaft hin. Gedämpft ist dagegen die Stimmung in den USA, wo der Chicago-PMI deutlich schwächer hereinkam. Der Euro legt darauf etwas zu auf 1,1755 Dollar. Der starke Euro hatte den DAX am Freitag auf den tiefsten Stand seit Mitte April gedrückt.

Sanofi und HSBC überraschen positiv 
 

Kräftig gesucht sind die Rohstoffwerte. Hier treibt nicht nur die Nachfrage aus China, sondern die Fortsetzung des Ausbruchs im Kupferpreis. Zu den Hauptgewinnern zählen daher Antofagasta mit 1,5 Prozent, Anglo American mit 2 Prozent und Glencore mit 1,8 Prozent Plus. Der Sektor stellt trotz der Gewinnmitnahmen am Nachmittag den unangefochtenen Gewinner in Europa.

Gut im Markt liegen auch die europäischen Pharma-Aktien, deren Index um 0,9 Prozent steigt. Astrazeneca erholen sich nach den jüngsten Tiefschlägen nun um 2,3 Prozent. Sanofi geben ihre Gewinne nach den Quartalszahlen allerdings ab und zeigen sich unverändert. Während die Umsätze "in line" mit der Markterwartung ausgefallen sind, konnte der französische Pharmakonzern beim Ergebnis leicht positiv überraschen.

HSBC steigen um 2,1 Prozent. Im ersten Halbjahr kam die Bank auf einen Gewinn von 7 Milliarden Dollar, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zudem wurde der Ausblick im Handel positiv herausgestellt. Aber auch der Aktienrückkauf mit einem Volumen von 2 Milliarden US-Dollar sollte die Aktie bis Ende des Jahres unterstützen.

Im DAX sind deutsche Autowerte weiter unerwünscht in den Portfolios: VW und Daimler fallen je 1,2 Prozent, BMW um 0,6 Prozent. Die Versorger werden hingegen um je 1,5 Prozent nach oben gekauft. Grund ist die Aufnahme von Eon auf die Auswahlliste von Berenberg.

BASF setzen sich nach oben deutlich ab und steigen um 1,3 Prozent, nachdem Berenberg die Verkaufsempfehlung zurückgezogen und durch das Votum "Halten" ersetzt hat. Infineon geben 0,1 Prozent ab. Der Technologie-Konzern legt am Dienstag seine Geschäftszahlen auf den Tisch.

Tech-Werte gesucht - Außer Nemetschek und Drägerwerk 
 

Technologiewerte sind europaweit gesucht. Vor allem im TecDAX legen zahlreiche Titel über 3 Prozent zu. So springt die Aktie des Waferherstellers Siltronic um 6 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Hier hat die Credit Suisse das Kursziel erhöht, gleichzeitig deuten neue Verträge der Konkurrenzunternehmen darauf, dass Kunden weiter steigende Preise zahlen. Siltronic hatte im Zuge der Quartalszahlen am Freitag die Jahresprognose kräftig erhöht.

Starke Zahlen treiben RIB Software um 4 Prozent. Dank hoher Nachfrage aus dem Baugewerbe gab es einen deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg. Der Gewinn sprang um 43 Prozent. Bei Cancom geht es um 3,1 Prozent nach oben auf 55,79 Euro. Hier hat Kepler Cheuvreux ein Kursziel von 67 Euro ausgerufen.

Bei Evotec kommt der Kauf der US-amerikanischen Aptuit gut an. Die Aktien steigen 3,9 Prozent. Das pharmazeutische Service-Unternehmen arbeite bereits profitabel, heißt es dazu. Nemetschek fallen dagegen nach Zahlen um 6,3 Prozent und tragen damit die Rote Laterne im TecDAX. Drägerwerk verlieren 5,8 Prozent, sie wurden von Metzler auf "Sell" abgestuft.

=== 
INDEX               zuletzt         +/- %         absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.465,02         -0,08           -2,71           5,30 
Stoxx-50           3.096,65          0,32            9,90           2,86 
DAX               12.138,44         -0,20          -24,26           5,73 
MDAX              24.628,81         -0,24          -60,36          11,00 
TecDAX             2.260,39          0,09            2,11          24,76 
SDAX              11.095,08         -0,06           -6,52          16,55 
FTSE               7.407,55          0,53           39,18           3,71 
CAC                5.121,02         -0,20          -10,37           5,32 
 
Bund-Future          161,94                         -0,09          -0,53 
 
DEVISEN             zuletzt         +/- %    Mo, 7.55 Uhr  Fr, 17.33 Uhr   % YTD 
EUR/USD              1,1759        +0,15%          1,1741         1,1756  +11,8% 
EUR/JPY              129,88        +0,11%          129,74         130,19   +5,7% 
EUR/CHF              1,1381        +0,10%          1,1369         1,1388   +6,3% 
EUR/GBP              0,8952        +0,09%          0,8944         1,1159   +5,0% 
USD/JPY              110,47        -0,03%          110,50         110,73   -5,5% 
GBP/USD              1,3135        +0,05%          1,3128         1,3118   +6,5% 
 
ROHOEL              zuletzt     VT-Settl.           +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex             49,43         49,71           -0,6%          -0,28  -13,3% 
Brent/ICE             52,41         52,52           -0,2%          -0,11  -10,8% 
 
METALLE             zuletzt        Vortag           +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)        1.268,92      1.269,20           -0,0%          -0,28  +10,2% 
Silber (Spot)         16,86         16,76           +0,6%          +0,10   +5,9% 
Platin (Spot)        937,90        935,95           +0,2%          +1,95   +3,8% 
Kupfer-Future          2,89          2,88           +0,6%          +0,02  +14,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/raz

(END) Dow Jones Newswires

July 31, 2017 10:25 ET (14:25 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

© 2017 Dow Jones News
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