BONN (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG hat im vierten Quartal Umsatz und Betriebsergebnis gesteigert. Analysten hatten aber beim EBIT auf etwas mehr gehofft. Aktionäre dürfen sich auf eine um 20 Cent auf 1,05 Euro angehobene Dividende fürs Gesamtjahr freuen. Die Marktschätzung hatte die Dividende nur bei 1,03 Euro gesehen.
Im Schlussquartal 2016 erlöste der gelbe Logistikriese 15,410 Milliarden Euro nach 15,339 im Vorjahr. Das operative Ergebnis auf EBIT-Basis erhöhte sich binnen Jahresfrist auf 1,111 nach zuletzt 0,957 Milliarden Euro. Von den vier Sparten des Konzerns verbuchten zwei Segmente steigende und zwei sinkende Umsätze. Alle vier Geschäftsbereiche trugen aber zur operativen Ergebnisverbesserung bei. Analysten hatten mit Umsätzen von 15,375 Milliarden Euro und einem EBIT-Anstieg auf 1,140 Milliarden Euro gerechnet.
Mit Blick auf das Gesamtjahr spricht der Bonner Konzern von einem Rekordergebnis. Das EBIT kletterte auf 3,491 Milliarden Euro nach 2,411 Milliarden im Jahr 2015. Damit erreichte das Unternehmen aber nur den unteren Rand der eigenen Zielsetzung von 3,4 bis 3,7 Milliarden Euro - Analysten hatten im Konsens 3,520 Milliarden Euro prognostiziert. Die Erlöse ermäßigten sich auf 57,334 Milliarden Euro nach zuvor 59,230. Damit schnitt die Post aber noch immer etwas besser ab als mit 57,299 Milliarden Euro vom Markt erwartet.
Die Mittelfristziele bis 2020 wurden erwartungsgemäß bestätigt. Die Bonner peilen weiterhin eine durchschnittliche EBIT-Steigerung pro Jahr um mehr als 8 Prozent bis 2020 an. Im laufenden Jahr soll der Betriebsgewinn auf 3,75 Milliarden Euro anziehen.
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March 08, 2017 01:28 ET (06:28 GMT)
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