Zürich (ots) - Anfang der Woche kündigte ABB-Chef Ulrich
Spiesshofer einen Grosseinkauf in den USA an. Für 2,6 Milliarden
Dollar übernimmt der Schweizer Industriekonzern die
Elektrifizierungs-sparte von General Electric (GE). Der Preis für die
GE-Sparte ist hoch, die Rentabilität tief. Das
Elektrifizierungsgeschäft sei beim Riesen GE «so etwas wie das
ungeliebte Kind, das eigentlich nicht so richtig ins Portfolio»
gepasst habe. Bei ABB aber sei es das Kerngeschäft, erklärt
Spiesshofer im «Handelszeitung»-Interview. Gemäss seinem Aktionsplan
wird die Profitabiliät des Zukaufs schon bald auf ein
wettbewerbsfähiges Niveau angehoben. Weiter verweist er auf die
«umfangreiche Lieferpartnerschaft mit GE», die zum Deal gehöre. Damit
bekäme ABB «besseren Zugang zum attraktiven nordamerikanischen
Markt». Gemäss dem ABB-Chef werde sich der Zukauf bereits im ersten
Jahr positiv auf das Ergebnis des Milliar-denkonzerns auswirken.
Spiesshofer fährt seit Anfang Jahr einen aggressiven
Wachstumskurs. Er strebe jährlich ein organisches Wachstum von 3 bis
6 Prozent an, sagt er. Obendrauf kämen dann noch Akqui-sitionen. Im
Frühling kaufte er den österreichischen Steuerungshersteller
Bernecker + Rainer für geschätzte 1,5 Milliarden Dollar; der Kauf der
GE-Elektrosparte ist bereits der zweite Mil-liarden-Deal. Klar ist
gemäss Spiesshofer, dass ABB die Digitalisierung weiter vorantreibt.
Dazu gehöre auch, dass Firmen ihre Mitarbeitenden weiter
qualifizierten. Er ist überzeugt: «Die Unternehmen, die in diesem
Bereich vorne dran sind, werden im Wettbewerbsumfeld auf der
Gewinnerseite sein, weil sich eine motivierte Belegschaft aufs
Geschäftsergebnis auswirkt.»
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100009535
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Spiesshofer einen Grosseinkauf in den USA an. Für 2,6 Milliarden
Dollar übernimmt der Schweizer Industriekonzern die
Elektrifizierungs-sparte von General Electric (GE). Der Preis für die
GE-Sparte ist hoch, die Rentabilität tief. Das
Elektrifizierungsgeschäft sei beim Riesen GE «so etwas wie das
ungeliebte Kind, das eigentlich nicht so richtig ins Portfolio»
gepasst habe. Bei ABB aber sei es das Kerngeschäft, erklärt
Spiesshofer im «Handelszeitung»-Interview. Gemäss seinem Aktionsplan
wird die Profitabiliät des Zukaufs schon bald auf ein
wettbewerbsfähiges Niveau angehoben. Weiter verweist er auf die
«umfangreiche Lieferpartnerschaft mit GE», die zum Deal gehöre. Damit
bekäme ABB «besseren Zugang zum attraktiven nordamerikanischen
Markt». Gemäss dem ABB-Chef werde sich der Zukauf bereits im ersten
Jahr positiv auf das Ergebnis des Milliar-denkonzerns auswirken.
Spiesshofer fährt seit Anfang Jahr einen aggressiven
Wachstumskurs. Er strebe jährlich ein organisches Wachstum von 3 bis
6 Prozent an, sagt er. Obendrauf kämen dann noch Akqui-sitionen. Im
Frühling kaufte er den österreichischen Steuerungshersteller
Bernecker + Rainer für geschätzte 1,5 Milliarden Dollar; der Kauf der
GE-Elektrosparte ist bereits der zweite Mil-liarden-Deal. Klar ist
gemäss Spiesshofer, dass ABB die Digitalisierung weiter vorantreibt.
Dazu gehöre auch, dass Firmen ihre Mitarbeitenden weiter
qualifizierten. Er ist überzeugt: «Die Unternehmen, die in diesem
Bereich vorne dran sind, werden im Wettbewerbsumfeld auf der
Gewinnerseite sein, weil sich eine motivierte Belegschaft aufs
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