Frankfurt - Die Ölpreise legten nach der Veröffentlichung der US-Lagerdaten gestern Nachmittag deutlich zu, so die Analysten der Commerzbank.Brent sei um knapp einen US-Dollar auf 52,5 USD je Barrel gestiegen. WTI sei ebenfalls knapp einen US-Dollar auf 48,5 USD nach oben gesprungen. Die Preise hätten damit auf den achten Wochenrückgang der US-Rohöllagerbestände in Folge reagiert. Der Abbau des Überangebotes komme also zumindest in den USA voran. Der Lagerabbau um 3,3 Mio. Barrel sei trotz kräftig gestiegener (Netto-)Importe und einer weiter steigenden US-Ölproduktion erfolgt und sei somit einzig einer weiterhin sehr hohen Rohölverarbeitung zu verdanken gewesen. Dies werfe zwei Fragen auf: Zum einen, ob die OPEC-Länder tatsächlich ihre Öllieferungen in die USA eingeschränkt hätten. Zum anderen, ob die Lagerbestände weiter fallen würden, wenn die Rohölverarbeitung im September saisonbedingt zurückgehe. Dies sei nur vorstellbar, wenn die (Netto-)Importe deutlich gefallen seien.Den vollständigen Artikel lesen ...
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