FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs
Kursbestimmend waren zur Wochenmitte vor allem Wirtschaftsdaten aus den USA. Unter dem Strich waren sie durchwachsen ausgefallen. So erhielt der Dollarkurs zunächst Rückenwind durch robuste Arbeitsmarktdaten des Dienstleisters ADP. Belastung kam dagegen von einem renommierten Frühindikator für die US-Industrie. Der ISM-Index für die Industrie hatte sich spürbar eingetrübt, wenngleich von hohem Niveau aus. Der ISM gilt als verlässliche Richtschnur für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten.
Das Hauptereignis des Tages steht jedoch erst am Abend an. Dann äußert sich die US-Notenbank Fed nach ihrer zweitägigen Zinssitzung zu ihrer Geldpolitik. Es wird zwar nicht mit einer unmittelbaren Erhöhung gerechnet. Allerdings könnte die Fed Hinweise auf eine an den Finanzmärkten erwartete Zinsanhebung im Dezember liefern. Es wäre die dritte Straffung in diesem Jahr und der fünfte Schritt seit Beginn der Zinswende Ende 2015.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87385 (0,87853) britische Pfund, 132,60 (132,00) japanische Yen und 1,1640 (1,1622) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1277,05 (1270,15) Dollar gefixt./bgf/jsl/he
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AXC0149 2017-11-01/16:49
